Aktuelle Forschung:

Montessori überzeugt - auch empirisch!

Die weltweit erste großangelegte Studie, die weiterführende Montessorischulen umfassend untersucht hat, kam zu beeindruckenden Ergebnissen: 643 SchülerInnen in Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden für die Studie "Bildungserfahrungen an Montessori-Schulen" zu ihrem Leben, Lernen und Arbeiten befragt. Das Resultat: Montessori-SchülerInnen leiden deutlich weniger unter psychischen bzw. psychosomatischen Symptomen wie Prüfungs- und anderen Ängsten, geben wesentlich häufiger an, dass sie sich von ihren LehrerInnen als Individuen gesehen und gefördert fühlen, und fast 90% beschreiben ihre Einrichtung als "wirklich gute Schule". Darüber hinaus schätzen sie die generelle Beziehung zu ihren Lehrkräften als positiver ein als SchülerInnen an Regelschulen. Das selbstverantwortliche Lernen verschafft Montessori-SchülerInnen ausserdem einen offensichtlichen Vorteil bei vielen Lerntechniken und Anforderungen wie Textzusammenfassungen oder der Interpretation von Diagrammen und Grafiken im Vergleich zu RegelschülerInnen. Alles in allem fiel die weitaus höhere generelle Schulzufriedenheit der Montessori-SchülerInnen im Vergleich zu den RegelschülerInnen auf, sowie die positive Prägung des Wertesystems der SchülerInnen mit Montessori-Hintergrund: Werte wie ein eigenverantwortliches Leben und Handeln sowie die Bedeutung von Freude und Genuß im Alltag wurden von ihnen als deutlich wichtiger angegeben. Es zeigte sich auch, dass der grössere Gestaltungsfreiraum bayerischer Montessorischulen dazu führt, dass sich bayerische Montessori-SchülerInnen im Vergleich zu denen aus Nordrhein-Westfalen insgesamt zufriedener mit ihren LehrerInnen zeigen und mit mehr Freude am Lernen zur Schule gehen, was für die Umsetzung des Montessori-Konzeptes in Bayern spricht. 

(Quelle: Liebenwein, Sylva; Barz, Heiner; Randoll, Dirk: "Bildungserfahrungen an Montessorischulen - Empirische Studie zu Schulqualität und Lernerfahrungen." Springer-VS Wiesbaden, 2013)

 

 

 

 

Teilnahme am Aktionstag Musik in Bayern "Musik verbindet"

Der Chor der Grundstufe  nimmt mit über 40 Schülern an dem Aktionstag Musik in Bayern "Musik verbindet" teil. Das Bayerische Staatsministerium hat diesen Tag ins Leben gerufen, um das gemeinsame Musizieren von verschiedenen Gruppen anzuregen.  Wir haben uns als Kooperationspartner die Klasse 4a der Grundschule Söcking von Frau Henning ausgesucht. Am Montag, 9. Mai 2016 werden wir morgens nach Söcking laufen und dort die Kinder der Klasse 4a treffen. Wir werden die Lieder "Der Zaunkönig und die silberne Flöte" von Kanefzky, "Der Kuckuck" von Uli Führe und "Frühling" von Nathalie Robinson singen. Dann singt die Klasse von Frau Henning ihre vorbereiteten Lieder. Zum Schluss singen wir gemeinsam einen Kanon aus Afrika "Endaleja" sowie "I like the flowers". Wir haben uns das Motto "Frühling" gegeben. Mehr Informationen zu den Teilnehmern u.v.m. finden Sie auf der Homepage der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle www.blkm.de . Im Rahmen der Veranstaltung nehmen wir an einer Verlosung teil, bei der wir "Kulturgutscheine" für ein musikalisches Ereignis, z.B. einen Konzertbesuch oder auch Instrumente gewinnen können. Jedes Kind, das mitmacht bekommt außerdem eine persönliche Urkunde ausgestellt und erhält einen Aufkleber "Ich bin dabei".

Wir freuen uns auf Montag und sind gespannt wie es wird in Söcking!

3. Mail 2016 Nine Westphal

Liebensbriefe und die Kunst des Trauerns

 
Liebensbriefe sind eine moderne Form der Trauerbewältigung, die die Kunstpädagogin Marielle Seitz entwickelt hat. Im Anschluss an eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Trauer schreiben und zeichnen Kinder und Jugendliche auf transparente Blindenfolien Briefe an verstorbene Menschen und Tiere, die ihnen sehr nahe stehen. Kinderhaus und Schule haben sich an diesem Projekt beteiligt und 300 Liebensbriefe gezeichnet und geschrieben, die vom 21.04. bis 17.5.2016 auf dem Gelände des Bodendenkmals St. Benedikt neben dem Museum zu sehen sind. Der Betrachter kann so an den Gefühlen und Gedanken, den Hoffnungen, Wünschen und Ängsten der Kinder und Jugendlichen teilhaben. 
 

 

Weitere Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung finden Sie unter  www.museum-starnberger-see.de  

"Die Magische Uhr" -

Theateraufführung der Montessori Schule Starnberg am 08.07.2015

 

 
Hektik und Stress im Schulalltag - das war der Ausgangspunkt für die Schülerinnen und Schüler bei der Theateraufführung auf der Bühne des Pfarrzentrums St. Maria.
Die Zuschauer erhielten Einblick in den ganz normalen Alltagsstress der Schulkinder von heute:
Erst das Sprinten zum Bus, nach dem Einsteigen der hektische Weg zur Schule, bei der alle wegen der rasanten und beengten Fahrt durcheinanderkugeln - und dann beschwert sich doch tatsächlich der Lehrer auch noch, dass die Klasse nicht pünktlich und geordnet zum Schulbeginn versammelt sei. Für die einzelnen Fächer bleibt jeweils wenig Zeit – kaum hat ein Fach begonnen, werden die SchülerInnen mit Fragen bombardiert, deren Beantwortung aber dem Lehrer jedesmal zu lange dauert – die Zeiger der Klassenzimmer-Uhr im Hintergrund rasen, schon beginnt das nächste Fach. Die SchülerInnen können es nicht fassen, dass Schule immer so viel Stress bedeuten muss. Eine Zeitmaschine macht es möglich, live zu erfahren, wie Unterricht in den früheren Jahrhunderten ausgesehen hat - und alle sind gespannt, ob man dort wohl auch so unter der Hektik des Alltags gelitten hat. Die SchülerInnen reisen in ein Klassenzimmer zu Zeiten unserer Großmütter, ins Mittelalter in eine Hexenschule, sowie in die Zeit, als die Seefahrer noch fürchteten, am Rand der Welt hinunterzustürzen, weil sie dachten, die Erde sei eine Scheibe; und sie gelangen ganz zurück in die Steinzeit, wo Feuer noch mit Hölzern und Feuersteinen gemacht wurde. Überall lassen sie ein bisschen etwas von dem Wissen der Jetzt-Zeit zurück,  bevor sie nach einem kurzen Kontakt mit den SchülerInnen von damals jedesmal wieder überstürzt zurück in die Gegenwart katapultiert werden. Am Ende sind sie doch alle recht froh, nicht die Nachteile des Schulalltages der früheren Zeiten in Kauf nehmen zu müssen – doch die Unzufriedenheit über den Stress im heutigen Schulleben bleibt. Am Ende wirft der Lehrer die Frage auf, was man denn konkret tun könne, um die Hektik aus dem aktuellen Schulalltag herauszunehmen. Kaum melden sich ein paar SchülerInnen, passiert jedoch, was passieren musste – es sind zu viele Wortmeldungen, und nach einem Blick auf die Uhr entscheidet der Lehrer, dafür fehle einfach die Zeit....
 
Mit toller Musik unterlegt und vielen kreativen Einfällen haben die SchülerInnen es geschafft, über eine halbe Stunde Spielzeit in ein rasantes und spannendes Stück zu packen, bei dem die Zeit unglaublich schnell vergangen ist. Ein großes Lob an die SchülerInnen, die mit Freude und Feuereifer dabei waren, sowie an Christiane, die eine wunderbare Inszenierung auf die Beine gestellt hat!
 
 

Uraufführung von „Hit the road“ -

Schlossberghalle in Starnberg wurde zum Tanz- und Musiksaal

Am Dienstag, den 23. Juni und Mittwoch, den 24. Juni wurde in der Schlossberghalle Starnberg für über eine Stunde getanzt und getrommelt. 75 Kinder der 5. bis 7. Jahrgangsstufe der Montessori Schule Starnberg zeigten Straßenszenen in Anlehnung an das Musikstück „Hit the road“ von Percy Mayfield.

Vor sechs Jahren startete die Montessori Schule gemeinsam mit der Musikschule Starnberg diese schon liebgewordene Tradition mit der Musik-Aufführung „Die chinesische Nachtigall“. Seit drei Jahren fokussiert sich die Schule noch mehr auf die tänzerischen Elemente. In Zusammenarbeit mit der Münchener Organisation „Tanz und Schule“ und dem Allgäuer Percussion Musiker Hans Mühlegg wurde seit Februar kräftig geübt.

 

           

 
 

Die weite Welt in einer Woche 

Schüler organisieren Weltwoche an der Montessori Schule

Starnberg, 29.04.2015 - Dunkelblaues Unterteil, weißes Oberteil und Krawatte oder Halstuch – in dieser Woche sahen die Montessori Schüler und Lehrer einmal ganz anders aus. Das sichtbare Resultat einer Schüleridee zeigte, mit wie viel Begeisterung und Engagement sich die Kinder beteiligten. Zehntklässler hatten die Idee einer amerikanischen Woche – frei nach erfolgreichen Highschool-Filmen mit Uniform, Cheerleadern und American Fast Food. Nach Diskussionen in den Klassen und mit den Lehrern wollten sich die Schüler nicht auf die USA beschränken,und die „Weltwoche“ war geboren. Immer zwei Klassen wurden für einen Kontinent eingeteilt. Sie sollten im Vorfeld während der Freiarbeit die Präsentation ihres Kontinents vorbereiten, da die Lehrer ihren planmäßigen Unterricht nicht opfern wollten. 

Während der Woche kam dann richtig "Projektwochenstimmung" auf dem Schulgelände auf. Sehr viele Kinder haben die Vorgabe der Schuluniform ernst genommen und sind jeden Tag entsprechend gekleidet in die Schule gekommen. Sehr begehrt war das Essen beim Pausenkiosk: Die Kioskbetreuerin hat mit viel Engagement und Unterstützung der Kinder jeden Tag typische Snacks aus allen 5 Kontinenten zubereitet. Die Klassen fertigten Infoplakate zu den einzelnen Kontinenten, die jeden Tag auf großes Interesse stießen. An manchen Tagen gab es zudem typische Spiele in der großen Pause, wie beispielsweise „Bumerangwerfen“  und "Känguruhüpfen" am Australientag.

Die Weltwoche kam bei allen Beteiligten sehr gut an, was umso schöner ist, da dieses Projekt von den Schülern eigenständig geplant und umgesetzt wurde.

 

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